


Die Geschichte der L. Richter KG geht zurück auf das Jahr 1961. Bis heute sind wir unserer obersten Maxime treu geblieben: Qualität setzt sich durch. Was damals schon galt, gilt heute noch und wird auch in Zukunft Bestand haben.
Was mit dem Drehen von Automatenteilen aus Messing begann, umfasst heute die Drehteilfertigung von unterschiedlichsten Werkstoffen: ob Stahl, VA, NE-Metalle, Titanlegierungen, Aluminium oder sogar Kunststoffe – wir verfügen über profunde Erfahrungen aus über 50 Jahren.
Umstellung des Programmiersystems auf CAD/CAM in 3D-Technologie. Ab sofort werden NC-Programme in einer 3D-Simulationsumgebung erstellt. So können Optimierungen und Fehlerreduzierung bereits am Rechner durchgeführt werden. Das sorgt für Sicherheit beim Einrichten und Verkürzung der Rüstzeiten. Zeichnungen können nun vollparametrisch in 3D erstellt werden. Systemkompatibilität zu allen gängigen Schnittstellen. Umstellung der CAQ-Software auf BABTEC. Durch Schnittstellenanbindung an das ERP/PPS-System entsteht die Einbindung aller Prozesse. Durch den geringeren Verwaltungsaufwand stehen alle relevanten Qualitätsprüfungen und –auswertungen schnell zur Verfügung. Unser QM-System wird auf den aktuellen Stand nach DIN EN ISO 9001:2008 abgestimmt und erfolgreich zertifiziert.
Es entsteht ein weiterer Neubau. Die Produktionsfläche wird um 350m2 erweitert. Zusätzlich werden alle Sozialräume neu geschaffen. Für Erholungszeiten der mittlerweile 25 Mitarbeiter steht ein harmonisch gestalteter, neuer Pausenraum zur Verfügung. Gleichzeitig wird die Verwaltung um 150m2 vergrößert. Durch das Umgestalten der Hoffläche entsteht eine noch bessere Rangiermöglichkeit für den Transportverkehr. Anschaffung eines INDEX C100 CNC-Drehautomaten. Ausgestattet mit Haupt- und Gegenspindel, 3 Revolvern, C- und Y-Achsen lassen sich Drehteile von Stange bis Ø42mm mit bis zu 42 Werkzeugen hochproduktiv herstellen.
Das erste Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9002 wird eingerichtet. Die ersten CAQ-Module werden installiert.
Die Produktionsfläche wird um ca. 225m2 erweitert. Bereits 7 hochmoderne CNC-Drehautomaten, davon 3 Vierachsen-Maschinen mit Gegenspindel stehen für die Produktion zur Verfügung. Die Mitarbeiterzahl wächst auf ca. 13.
Tochter Heike Richter tritt in den Betrieb ein. Sie unterstützt den kaufmännischen Bereich.
Die Produktionsfläche wird um ca. 450m2 erweitert. Im gleichen Jahr wird ein PPS-System eingerichtet. Damit sind letztlich alle Betriebsabläufe EDV gesteuert.
Herr Ludwig Richter tritt aus der Gesellschaft aus und gibt die Führung des Unternehmens ab an Sohn Matthias Richter, der von nun an die Stellung des persönlich haftenden Komplementärs übernimmt. Die Firma beschäftigt ca. 20 Mitarbeiter. Zertifizierung des QM-Systems nach DIN EN ISO 9001:2000. Erstmals präsentiert sich das Unternehmen der Öffentlichkeit und stellt erfolgreich auf der Turntec 2003 in Frankfurt/Main aus.
Der erste 4-Achsen-Drehautomat wird angeschafft und erweitert die Fertigungsmöglichkeiten. Konsequent wird der eingeschlagene Weg eingehalten. Das erste EDV-System wird installiert.
Anschaffung einer 3D-Koordinatenmessmaschine.
Sohn Matthias Richter legt die Meisterprüfung zum Drehermeister ab und übernimmt die Stellung eines Geschäftsführers. Wenig später verlässt der letzte konventionelle Drehautomat die Produktion. Fortan wird ausschließlich auf modernsten CNC-Drehautomaten produziert. Im gleichen Jahr wird ein Programmiersystem installiert. Die Firma beschäftigt ca. 10 Mitarbeiter. Längst werden alle zerspanbaren Werkstoffe verarbeitet. Erstmals wird die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker Drehtechnik begonnen. Bis heute bildet das Unternehmen eigenen Nachwuchs aus.
Die Produktionfläche wird knapp. Anschließend an das alte Gebäude entsteht der Neubau einer Produktionshalle mit ca. 350m2. Die erste NC-Maschine wird angeschafft. Herr Ludwig Richter beginnt, neben Messing auch andere Werkstoffe zu verarbeiten. Die Firma hat bereits 6 Mitarbeiter. Es erfolgt der Beginn einer entscheidenden Änderung: Die Fertigung wird allmählich umgestellt von der Herstellung einfacher Massenteile aus Messing hin zu schwierigeren Teilen auch aus anderen Werkstoffen. Weitere NC-Maschinen werden angeschafft.
Nach Abschluss einer Ausbildung zum Dreher und weiteren, auch kaufmännischen Ausbildungen tritt Sohn Matthias Richter in die Firma ein. Er übernimmt zunächst die Leitung der Produktion.
Übernahme der Firma durch Herrn Ludwig Richter und Frau Edith. Umwandlung in die L. Richter KG. Komplementär wird Herr Ludwig Richter, seine Frau Edith wird Kommanditistin. Die Produktion wird ausgeweitet. Die Firma beschäftigt 3 Mitarbeiter.
Gründung durch Herrn Ing. Oskar Sure als Zweitbetrieb der Oskar Sure KG, Lage/Lippe. Erworben wird die Immobilie einer Außenstelle des ortsansässigen Sägewerkes Sachsenberg. Nach Um- und Ausbau dient das Gebäude sowohl als Wohnhaus als auch als Betriebsstätte. Die Leitung des Betriebes übernimmt Schwiegersohn Ludwig Richter und Frau Edith, geb. Sure. Es werden Automatendrehteile ausschließlich aus Messing produziert. Die Firma beschäftigt zunächst einen Mitarbeiter.
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